Mit dem Kind zum Zahnarzt – Tipps für Eltern

Mit dem Kind zum Zahnarzt – Tipps für Eltern

Dieser Blogartikel gibt Ihnen Tipps, wie Sie sich und Ihr Kind auf den Zahnarztbesuch vorbereiten können.

Der Tag des Zahnarztbesuches:

Am besten gestalten Sie den Tag des Zahnarztbesuches so normal wie möglich. Achten Sie dabei auf die Besonderheiten Ihres Kindes. Wenn Ihr Kind ein Morgenmuffel ist, legen Sie den Termin auf den Nachmittag, wenn es aufmerksamer ist. Ist es nach dem Kindergarten/Schule erschöpft und benötigt eine Ruhepause, so gönnen Sie ihm diese und legen eine Pause zwischen Schule und Zahnarzttermin ein. Achten Sie auch auf Ihre Tagesplanung – gehetzt zwischen zwei Terminen übertragen Sie Ihren Stress auch auf das Kind.

Tipp: Gestalten Sie den Tag des Zahnarztbesuches insgesamt etwas ruhiger und frei von Belastungen.

 

Blogartikel Zahnarzt Dresden Löbtau Richard Vetters - Elterntipps - der 1. Zahnarztbesuch

Ein Zahnarztbesuch ist etwas ganz Normales

Viele Kinder und später Erwachsene, die diese Erfahrungen machen durften, empfinden einen Zahnarztbesuch als etwas ganz Gewöhnliches und Normales. Eine gewisse Aufregung vor dem Neuen und Unbekannten ist normal und vollkommen okay. Bei Kindern – und bei den Eltern.

Kinder sind neugierig

Kinder sind von Natur aus neugierig. Dies nutzen wir bei Zahnarztbesuchen unserer kleinen Patienten – wir begegnen Ihnen spielerisch und auf Augenhöhe. Nach dem Motto „tell – show –do“ (sagen – zeigen – tun) beziehen wir die Kinder in die zahnärztliche Tätigkeit mit ein.

 

Wie läuft der Zahnarztbesuch ab?

An unserer Anmeldung werden Sie und Ihr Kind von einer unserer Mitarbeiterinnen begrüßt. Sie erhalten einen Fragebogen (Anamnese) für Ihr Kind, den Sie – je nach Alter – gemeinsam mit ihm ausfüllen. Anschließend nehmen Sie einen Moment in unserem Wartebereich Platz und können in Ruhe ankommen und sich in der Praxis orientieren. Wir halten die Wartezeiten kurz, so dass es in der Regel nach maximal 15 Minuten zum nächsten Schritt weitergeht – in das Sprechzimmer.

Information über bisherige Erfahrungen

Hat das Kind bereits eigene negative gemacht, ist es wichtig, dass Sie uns darüber informieren.

Was passiert bei der Behandlung?

Im Sprechzimmer lernt Ihr Kind dann weitere Team-Mitglieder kennen: den behandelnden Zahnarzt/Zahnärztin sowie die zahnärztliche Assistenz. Der erste Termin steht ganz im Fokus des Kennenlernens und dient dem Vertrauensaufbau.

Wann ist der passende Zeitpunkt für den 1. Zahnarztbesuch?

Idealerweise findet der erste Zahnarztbesuch ohne schmerzhaften Anlass statt. Da Zahnschmerzen meist plötzlich auftreten und unser oberstes Anliegen es ist, die Zähne Ihres Kindes gesund zu erhalten, empfehlen wir einen Kontrollbesuch ab dem 1.Zahn. Dieser Besuch im ersten Lebensjahr dient neben der kurzen Kontrolle nach Auffälligkeiten auch der Gewöhnung an den Zahnarzt und das Praxisteam.

Tipp: Ist Ihr Kind schon älter und war bisher noch nicht beim Zahnarzt, dann empfehlen wir den ersten Termin zur Kontrolle zeitnah zu vereinbaren.

 

So können Sie Ihr Kind unterstützen

Formulierungen

Vermeiden Sie beruhigend gemeinte Formulierungen wie „Du brauchst keine Angst zu haben, es tut nicht weh“, „Da passiert nichts Schlimmes“ „Es wird nicht gebohrt“. Mit diesen Begriffen wird Ihr Kind erst recht aufmerksam und erwartet eine Situation, die Angst einflößend sein könnte (warum sonst sollte es keine Angst haben?). Wenn sie selber unangenehme Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht habe, sprechen Sie bitte mit dem Kind nicht darüber, oder wenn dann positiv. Je weniger Sie den Zahnarztbesuch wertend beschreiben, umso besser. Auch wir vermeiden typische Begriffe wie „bohren“, „Spritze“ oder „Zange“. Stattdessen „reinigen“ oder „duschen“ wir die Zähne, es kann „drücken“, „zwicken“ oder auch mal „kitzeln“.

Belohnungen

Vermeiden Sie Belohnungen für den Zahnarztbesuch. Diese Versprechen setzen das Kind bei der Behandlung sehr unter Druck, besonders bei Dingen, die sich Ihr Kind schon lange wünscht. Vermeiden Sie Bestrafungen, wenn die Mitarbeit mal nicht so gut klappen sollte.

Loben Sie Ihr Kind nach dem erfolgreichen Besuch. So stärken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes und es wird einen erfolgreichen und schönen ersten Aufenthalt bei uns erleben.

Vertrauen in das Praxisteam

Wenn das Kind selber noch keine negativen Erfahrungen gemacht hat, ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre eigenen Erfahrungen nicht auf das Kind übertragen. Je ängstlicher Sie sind, umso unsicherer fühlt sich auch das Kind. Manchmal ist es sinnvoll, wenn eine Bezugsperson, die keine unangenehmen Erfahrungen mit dem Zahnarzt gemacht hat, z.B. die Oma, das Kind mit ins Sprechzimmer begleitet.

Ihr Kind steht im Mittelpunkt

Wenn Sie während des Praxisbesuches Ihr Kind in den Vordergrund treten lassen, kann der erste Zahnarztbesuch schnell zu einem positiven Erlebnis werden. Damit die Behandlung erfolgreich sein kann, ist es wichtig, dass ein stabiles Vertrauensverhältnis zwischen dem kleinen Patienten und dem Behandler aufgebaut wird. Dazu muss sich Ihr Kind darauf konzentrieren können, was der/die Zahnarzt/Zahnärztin sagt. Verhalten Sie sich am besten entspannt und ruhig, unterbrechen Sie die Behandlung bitte nicht.

Tipp: Bereiten Sie Ihr Kind so wenig wie möglich vor. So kann es die Praxisräume und unser Team ganz unbefangen kennenlernen und Vertrauen aufbauen.

 

Ihr Zahnarzt Richard Vetters und das gesamte Praxisteam

 

Kinderzahnheilkunde – unsere Leistungen

Mehr über unsere Leistungen erfahren Sie hier. 

Zahnarzt Dresden Richard Vetters - Kinderzahnheilkunde

 

Termin vereinbaren

Sie erreichen uns während der Sprechzeiten unter 0351-4214578.

Öffnungszeiten - Zahnarzt Richard Vetters

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